Parkett schwimmend verlegen: Denken Sie an die Trittschalldämmung

Ein Parkett-Traum: Das angenehme, weiche Gefühl an den Füßen, wenn das Parkett schwimmend verlegt wurde und beim Begehen leicht nachgibt, kann Ihnen kein anderer Bodenbelag bieten. Leider entsteht dabei auch ein Trittschall, der zu einem erhöhten Geräuschpegel führt und auch Nachbarn und Mitbewohner stören kann. Mithilfe einer Trittschalldämmung kann genau dieses Problem behoben werden. Wir stellen Ihnen verschiedene Optionen vor.

Setzen Sie für eine effektivere Schalldämmung auf einen Trittschutz:

PE-Schaumfolie:

Diese Folie lässt sich mit jedem Bodenbelag kombinieren, da sie besonders feuchtigkeitsresistent ist. Je nachdem, welche Höhe das Parkett haben sollen, erhalten Sie den Trittschutz in unterschiedlichen Dicken. Da PE-Schaumfolie nicht besonders druckstabil ist, ist sie nicht die schallresistenteste Variante.

Kork:

Kork ist ideal für alle, die Wert auf Umweltschutz und nachhaltige Produkte legen. Außerdem ist es besonders langlebig und belastbar. Allerdings kann es bei Kork dazu kommen, dass es zerbröselt. Eine Alternative zu Kork kann beispielsweise Wellpappe sein.

Holzfaserplatten:

Holzfaserplatten werden sehr häufig eingesetzt, denn sie können Unebenheiten problemlos ausbessern und sorgen für eine verbesserte Akustik. Hier sollten Sie allerdings berücksichtigen, dass Holzfaserplatten etwas kostenintensiver in der Anschaffung sind.

Welche anderen Materialien kann ich verwenden?

Weniger verbreitet sind Filz, Hanf oder Wellpappe als Trittschutz. Dennoch lohnt es sich, auch einen Blick auf diese Materialien zu werfen, da sie ohne Probleme mit PE-Schaumfolie, Kork oder Holzfaserplatten mithalten können.

Achten Sie beim Verlegen Ihres Parkettbodens darauf, dass Sie sorgfältig arbeiten und durch eine umfangreiche Vorbereitung des Untergrunds alle Unebenheiten ausgleichen. Falls Sie Zweifel haben oder sich ein optimales und langlebiges Ergebnis wünschen, lohnt es sich, damit einen Fachmann zu beauftragen.